Frank Steiner zum Junioren-Eisschnellläufer des Jahres gekürt

Unmittelbar vor den Deutschen Meisterschaften am Wochenende wurden die Deutschen Eisschnellläufer des Jahres gekürt. Die Jury wählte den Dresdner Frank Steiner zum Junioren-Eisschnellläufer des Jahres!
Bilder von den Deutschen Meisterschaften in der Fotogalerie!
Die Jury bestand aus drei Gruppen, deren Urteile zu gleichen Teilen in die Wertung eingingen: Fachjournalisten, DESG-Insider und Publikum. Frank Steiner konnte sich mit 30 Punkten Vorsprung von der Konkurrenz absetzen und war damit eindeutiger Sieger in der Kategorie Junioren-Eisschnellläufer des Jahres.
Jens Boden rangierte bei Senioren auf Rang 4. Er musste den Chemnitzer Frank Dietrich sowie Rene Taubenrauch und Jan Friesinger an sich vorbeiziehen lassen.
Auch bei den Short Trackern führen Dresdner die Wertung an: Sebastian Praus und Yvonne Kunze wurden Short Tracker des Jahres. Bei den Junioren setzten sich Paul Herrmann und Tina Grassow, ebenfalls Kufenflitzer aus der Landeshauptstadt, durch.

kufenflitzer.de Neugestaltung | Meinungspodium

Von Begeisterung bis heftige Kritik reicht das Meinungsspektrum zur Neugestaltung von kufenflitzer.de. Ist der Start gelungen? Deine/Ihre Meinung interessiert

1. Wettkampf in Dresden

Der erste Wettkampf in der Saison 2004/2005 ist Geschichte. Die Dresdner Kufenflitzer waren hochmotiviert an das Eisoval ins Ostragehege gekommen und so manche Bestzeit konnte schon heute gelaufen werden.

Die „Kleinen“ mussten sich beim ersten Dresdner Wettkampf über die 100 und 200 Meter messen. Für die älteren Kufenflitzer standen die 300, 500 und die 1.000 Meter auf dem Programm.
Hier konnten sich die ersten für die sächsische Mannschaft für den Sachsen-Thüringen Pokal qualifizieren.
Am Wochenende steigt bereits das Highlight der Senioren: In Berlin finden die Deutschen Einzel-Streckenmeisterschaften statt. Die Dresdner Abordnung wird von Jens Boden angeführt. Außerdem starten für die Landeshauptstadt der Ex-Short-Tracker Marek Hauptmann und die Youngsters Frank Steiner und Marcel Spahn.
Bereits nächsten Mittwoch findet in Dresden der nächste Wettkampf statt. Beginn ist wieder 17.45 Uhr.

Relaunch kufenflitzer.de

Mit neuem, frischem Layout startet www.kufenflitzer.de, die Homepage der Dresdner Eisschnellläufer, in die neue Saison…

Viel Spaß wünscht das Team von www.kufenflitzer.de mit der neuen Website.

Interaktion, Kommunikation und natürlich Information stehen im Vordergrund der Seitengestaltung. Aktive Mitarbeit sowie konstruktive Kritik aller Vereinsmitglieder ist ausdrücklich erwünscht. Bei Fragen zur Website sendet eine E-Mail an kontakt@kufenflitzer.de und euch wird geholfen. 🙂

Eisbeine? Eisbeine!

Der eine sieht es auf dem Teller dampfen, umrahmt von Sauerkraut und Klößen und das Wasser läuft ihm im Mund zusammen. Der andere bekommt eine Gänsehaut, nur weil er sich erinnert, wie ihm im letzten Winter fast die Füße blau gefroren sind. Beide denken an ein und dasselbe: Eisbein(e).



Der eine sieht es auf dem Teller dampfen, umrahmt von Sauerkraut und Klößen und das Wasser läuft ihm im Mund zusammen. Der andere bekommt eine Gänsehaut, nur weil er sich erinnert, wie ihm im letzten Winter fast die Füße blau gefroren sind. Beide denken an ein und dasselbe: Eisbein(e).

Der Begriff hat aber noch eine dritte Bedeutung. Die alten Germanen, unsere Ahnen in grauer Vorzeit, wussten mit Schweinefuß- und anderen Tierbeinknochen bereits mehr anzufangen, als sie nur abzunagen. Sie schnitzten sich daraus Gleitgeräte für den Winter und nannten sie Eisbeine.

Mit Riemen wurden diese an den Füßen festgebunden – und ab ging die Post über zugefrorene Seen und auf Flüssen entlang. In Nord- und Mitteleuropa legte man auf diese Art schon im 10. und 11. Jahrhundert im Winter größere Entfernungen zurück.

Die Eisbeine, die ihr hier im Foto seht – man kann sogar den „Schliff“ erkennen – stammen aus jener Zeit. Gefunden wurden sie im heutigen Polen, nahe der Stadt Wroclaw. Zu sehen sind sie noch bis 31. Oktober in der Ausstellung „Besunzane – Milzener – Sorben“ im Görlitzer Museum Kaisertrutz.

Vor etwa 800 Jahren kamen dann die Holländer auf die Idee, eiserne Schlittenkufen so zu verkleinern, dass sie unter den Holzschuhen festgeschraubt werden konnten. Die Schlitt(en)schuhe waren erfunden. Zunächst waren es die holländischen Boten, die sich die Schlittschuhe anschnallten, um auch im Winter Nachrichten schnell überbringen zu können. Dann wurde das Eislaufen ein fürstliches Vergnügen und später auch eins für das Volk.